Aktuelle Termine PSG Süderlügum Springen und Gelände
23.05.2018

Mannschaftsreiten wie geht das?
24.05.2018

RC Blau-Weiß Löwenstedt nur Dressur
08.06.2018 bis 10.06.2018

RuFV St. Peter Ording
08.06.2018 bis 10.06.2018

Reitverein Rantrum Dres. und Spr. bis Kl. M*
15.06.2018 bis 17.06.2018

Fahrturnier beim RuFV Obere Arlau in Jübek
15.06.2018 bis 17.06.2018

Infopool: Aktuelle Informationen

Bericht des sh.z-Verlages zur Kreismeisterschaft 2003
01.07.2003

Eine Kreismeisterschaft auf hohem Niveau Hochklassigen Reitsport erlebten die etwa 1000 Zuschauer während der zweitägigen Kreismeisterschaft des Reiterbundes Nordfriesland in Niebüll. Knapp 500 Reiter kämpften um die Titel und die Platzierungen. Niebüll dew Eine Kreismeisterschaft auf hohem Niveau erlebten 1000 Zuschauer auf dem Gelände des Reitvereins Niebüll. Auf der zweitägigen Veranstaltung bewarben sich 500 Reiter um die drei Mannschafts- und fünf Einzeltitel. Jürgen Sönnichsen, der Vorsitzende des Reiterbundes Nordfriesland, dankte dem ausrichtenden RV Niebüll und seinem Vorsitzenden Peter Brunk für eine ausgezeichnete Organisation dieser Meisterschaft, die von guten äußeren Bedingungen begünstigt wurde. Während die Jugend unaufhaltsam nach vorne drängt und den größten Anteil an den Starts in Niebüll hatte, lässt die Resonanz bei der erwachsenen Reitern zu wünschen übrig. Mit 5000 Mitgliedern * Reitern, Voltigierern, Fahrern und Förderern * in 31 Reit- und Fahrvereinen und weiteren zwölf *Reitbetrieben" zählt der Reiterbund Nordfriesland zu den Hochburgen des Reitsports im Lande. 60 Prozent der aktiven Reiter sind Jugendliche und unter diesen 90 Prozent Mädchen. Die Leistungen der Teilnehmer an der Kreismeisterschaft deuteten darauf hin, dass sich die Nordfriesen mit andern Reiterbünden messen können, abgesehen davon dass sie stets etliche Landesmeister stellen. Dass bereits der Nachwuchs eine gute Figur im Sattel macht, sorgt ein Heer engagierter Übungsleiter. Als Ausrichter der diesjährigen Meisterschaft fanden Jürgen Sönnichsen und sein Vorstand einen erstklassigen Verein. Sönnichsen lobte Sorgfalt in der Vorbereitung und ein ruhiges Ambiente rundum auf allen Wettkampfstätten. Hauptsponsor der KM 2003 war die Nord-Ostsee-Sparkasse, der sich eine Vielzahl weiterer Sponsoren angeschlossen hatte. Die Förderung von Vielfalt im Pferdesport hat sich der Reiterbund Nordfriesland ganz oben auf seine Fahne geschrieben. Dabei wird dem Mannschaftswettbewerb ein besonderer Rang eingeräumt. Das nordfriesische Reitervölkchen hat mit Dressur, Springen, Fahren, Vielseitigkeit, Voltigieren und Freizeitreiten alle Sparten des Reitsports anzubieten. Die Meisterschaften gehen als geschlossene Veranstaltung reihum durch die Vereine. Die Mannschafts-KM Klasse E gewann der RuFV Leck (Wertnote 46,07) vor dem RV Niebüll III (45,92) und BW Löwenstedt (44.95). Die Mannschafts-KM der Junioren holte sich der RV Süderlügum I (41,89) vor dem RV Süderlügum II 841,56) und RuFV Leck (40,42). Der RV Süderlügum (275,28) triumphierte in der *Großen Mannschafts-KM" vor dem RuFV Stadum I (297,92) und RuFV Stadum II (383,16). Einzelmeister bei den Junioren wurde Malena Callsen (RV Wilhelminenhof Ladelund) auf Esmeralda vor Lena Tuschke (RV Wilhelminenhof Ladelund) auf Alegro Asai und Lena Swiatek (RuFV Stadum) auf Atoxx. In der Dressur hatte Nele Wegner (RV Süderlügum) auf Sherwood die Nase vorn gegenüber Sarah Kay Hübner (RV Süderlügum) auf Wettiner Prinz und Juliane Hadrich (RuFV Leck) auf Lucky Lea. Beim Springen siegte Christoph Brunk (RV Niebüll) auf Anton vor Yvonne Carstensen (RV Obere Arlau) auf Lollipopp und Peter Jacob Thomsen (RuFV Leck) auf Lea. Auf Platz eins in der Vielseitigkeit kam Brigitte Erichsen (RuFV Stadum) auf Kobold, gefolgt von Lisa Halkjaer (PSG Süderlügum) auf Polygräfin und Angela Kaim (RV Süderlügum) auf Contraire. Sieger im Championatspferd wurde Chacaluca (vorgeführt von Bettina Jürgensen, RV Husum-Schobüll). Auf Platz zwei landete Schiwago (Lisa Halkjar, PSG Süderlügum) vor Noblesse (Ellen Paulsen, RV Obere Arlau).

Artikel II von Herrn Wrege

Niebüll dew Die Kreismeisterschaften (KM) des Reiterbundes Nordfriesland waren ein großes Volksfest der Reiterei. Eine begeisterte Jugend, Hochspannung in vielen Disziplinen, herrliches Pferdematerial, liebevolle und sorgfältige Vorbereitung und ein dankbares Publikum fügten sich zu einem Bild, das in Erinnerung zu bleiben verdient. Die Kreismeisterschaft 2003 forderten auch geradezu heraus, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu tun. Peter Brunk, 24 Stunden nach dem Tag X noch heiser von vielem Reden, hatte während des Frühdienstes in den Stallungen seines Betriebs schnell Abstand zum arbeitsreichsten Wochenende des Jahres gefunden. Für die Veranstaltung hatte er an die 70 Helfer mobilisiert, die Plätze und Wettkampfstätten so hergerichtet hatten, dass sie auch dem gestrengen Blick der „Kommission“ standhielten. Gerne hätte der Veranstalter im ohnehin schon vielseitigen Angebot der Meisterschaft die Fahrer dabei gehabt. „Sie hatten andere Termine“, tröstete sich Peter Brunk. Wenigstens die Vielseitigkeit war beim Turnier dabei, wenn auch nur extern im Stadumer Beritt möglich geworden und wurde zeitlich vor der Kreismeisterschaft geritten. „Da sind wir als Nordfriesen etwas benachteiligt“, bedauert Brunk, keinen Military-Nachwuchs heran bilden zu können. Ein Turnier — egal ob normales Turnier oder Kreismeisterschaft — bedeutet Arbeit. Daher gibt es in diesem Jahr in Niebüll auch kein Freilandturnier, das in der Regel seit 1965 alle Jahre stattfindet. Für die Ausrichtung der Kreismeisterschaft sind im Reiterbund NF nur sieben Vereine prädestiniert, die dann auch alle sieben Jahre an der Reihe sind. Im vergangenen Jahr musste die Meisterschaft witterungsbedingt ausfallen. In diesem Jahr herrschte ideales Wetter. „Es war so ideal, dass wir das Geläuf wässern und den Boden weich machen mussten“, verriet der Vorsitzende. In der Nacht zum zweiten Turnier-Tag nahm ihm ein milder Landregen diese Arbeit ab und trug zu besten Bodenverhältnissen bei. Turniere in Niebüll haben breite Ausstrahlung. Das sieht man nicht nur an den 50 Firmen-Logos der Sponsoren unterhalb des Fensters zur Richterloge. Das signalisieren auch die vielen Zuschauer aus Stadt und Land. Gut 1000 waren es am Sonnabend und Sonntag. Und immer wieder erinnern sich die „Altvorderen“ der heimischen Reiterei des Glücksfalls mit dem Landwirt Harro Jessen, auf dessen Grundstück alles anfing. Dort haben die Niebüller Reiter eine ideale Heimstatt gefunden. Und diese ist längst zu einer guten Adresse für die regionale Reiterei geworden. Zudem steht unter Dach viel Trainings- und Turnierplatz zur Verfügung. Technisch hat sich der Reitverein Niebüll auch gemausert. Eine PC-Anlage, Beschallung und elektronische Zeitmessung sind ebenso Standard wie das blitzschnelle Abräumen des Turniergeläufs mit vierrädriger Hilfe. Am Sonntag klappte das in nur wenigen Minuten, damit sich die frisch gebackenen Meister den Zuschauern präsentieren konnten. Da staunte sogar Kreispräsident Helmut Wree, der nach Niebüll gekommen war, um den Reiterbund-VorsitzendenJürgen Sönnichsen, Peter Brunk und das reitsportbegeisterte Völkchen zu begrüßen.















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