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03.03.2018 bis 04.03.2018

Kreisjugendturnier beim Reitverein Südtondern Leck
17.03.2018 bis 18.03.2018

Kreisjugendturnier beim Reitverein Südtondern Leck
17.03.2018 bis 18.03.2018

Reitverein Wilhelminenhof Ladelund
24.03.2018 bis 25.03.2018

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Die Hallensaison beginnt
10.12.2007

FUßNOTE von Jan Tönjes Diesmal nicht! Aus, Schluss vorbei – in dieser Hallensaison gehe ich in die Offensive. Ganz egal, was die anderen von mir denken. Ich rüste auf, ich setze mich zur Wehr. Die Eckensteher und Deckenauf- und abzieher müssen sich warm anziehen. Wärmer noch als ihre eingekuschelten Tiere, diese blankrasierten Kreaturen, denen man erst das Fell über die Ohren zieht, um sie anschließend mit diversen Decken vorm unmittelbar bevorstehenden Kältetod zu bewahren. Ja, ich bekenne mich schuldig, ich bin ein rücksichtsloser Egoist. Unbelehrbar noch dazu in meiner Überzeugung, dass die Ecken der Reithalle auch im Winter allen Reitern zur Verfügung stehen sollen. Nicht nur denen, die erst Decke für Decke ihr Pferd entblättern, dann sich selbst von Jacke, Weste und Wollpullover befreien. Und damit gut Zwei Drittel ihrer Reitzeit in der Ecke stehend verbringen. Aber mir ist das egal. Ganz egal. Mein Prinzip heißt Konfrontation. “Ecke frei bitte?” – “NEIN!” werde ich brüllen, und ausgerechnet am Ausgang Kehrtvolten üben. “Aus der Ecke kehrt” – heißt mein Trainingsplan, mit der Direktive: 30 Km/h: Dreißigmal Kehrt bei M oder H. Dreißigmal auf jeder Hand, versteht sich. Und Kurzsprints! Bis in die Ecke. Ganz tief rein, dass der Sand nur so spritzt – nur so lernen die Pferde, dass sie von Wechselpunkt zu Wechselpunkt preschen sollen und nicht schon ab Mitte der langen Seite den Rückwärtsgang einlegen. Apropos: Rückwärtsrichten werde ich auch üben. Immer Mitte der kurzen Seite, und wenn ich dann einen der Ecken-Deckenentlediger zufällig rammen sollte: Sorry, aber habe ich hinten Augen? Und wenn mein Pferd bockt – nun ja, das passiert schon mal, bei der Kälte… Und auch die notorischen Bahnregelvergesser müssen aufpassen! Die Ausrede von den langen Ausritten, bei denen es weder innen noch außen, rechte oder linke Hand, geschweige denn einen Hufschlag gibt, denen wird ihr Grinsen vergehen. Wenn sie im Schritt Runde um Runde an der Bande entlang dümpeln, werde ich sie umreiten. Genau wie die, die nur im Sattel sitzen, um an der Bande anzuhalten und zu “kommunizieren”. Mit gezückter Gerte – Ritter Gnadenlos, Rächer der Genervten. Den Permanent-Sprechern – “komm Kleiner, so ist brav, ja komm, komm, so ist lieb, fein!” – erteile ich Redeverbot, sechs Monate! Handys, die in Jackentaschen fünfmal “leichte Kavallerie” intonieren, werde ich zermalmen. Vielleicht finden sich beim Hufe auskratzen Akkuteile und Tastaturfragmente wieder. Wenn nicht, Pech gehabt! Hunden und Kleinkindern, die trotz eindringlicher Aufforderung ihrer Aufsichtspersonen den Eckenplatz verlassen, droht dasselbe Schicksal. Und wenn das alles nichts nützt, wenn die Ecken auch weiterhin belegt sind, und die eine Hälfte der Reiter damit beschäftigt ist, dort weitere Decken aufzutürmen, während die anderen 50 Prozent versuchen, ihren Vierbeinern beizubringen, dass die neu entstandenen Mittelgebirge an der Bande weder beißen noch gemeingefährliche Killer-Ameisen beherbergen, dann blase ich zur Entscheidungsschlacht: Wenn 15 Reiter sich auf 20 x 40 Metern drängeln, dann komme ich zu Fuß: Dann wird longiert. Und dabei gesungen: Wann wird‘s mal wieder richtig Sommer…



















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