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Bundesvierkampfsieger Christoph Brunk im Portrait
04.06.2004

„Das ist genau mein Sport!“ Eigentlich könnte Christoph Brunk in jedem Hollywood-Action-Film mitspielen. Schnell laufen, rasant durchs Wasser kraulen, elegant mit seinem Schimmel Convention über Hindernisse fliegen und ihn schick durchs Dressurviereck tanzen lassen – kein Problem für den 16jährigen Schleswig-Holsteiner. Und Chancen gegen Brad Pitt und Co. hat er allemal mit seinem Waschbrettbauch und dem schüchtern-verschmitztem Lächeln. Der frischgebackene Sieger im Bundesvierkampf (Einzel) kommt aus einer echten Reiter- und Züchterfamilie. Und dass seine Brüder und sein Vater ebenfalls auf die vielseitige Sportart schwören, macht die Sache für ihn natürlich noch einfacher. Die Strandpromenade bei Niebüll an der Nordseeküste hat sich schon für die kommende Sommersaison gerüstet. Von hier fahren die großen Autofähren nach Sylt. Strandkörbe stehen ordentlich aufgereiht, ein paar Möwen kreisen über den grauen Wellen. Dass die Badesaison noch nicht eingeläutet ist und die Wassertemperatur von etwa. 14 Grad uns Frostbeulen aus dem Binnenland eher Gänsehaut verursacht, ist Christoph Brunk so ziemlich egal. Ohne zu zögern streift er Schuhe und Trainingsanzug aus und springt von der steinigen Uferumrandung ins kühle, um nicht zu sagen schweinekalte Nass. Selbst sein Bruder Lars (29), zweifacher Bundessieger im Vierkampf und Trainer der schleswig-holsteinischen Mannschaft, staunt nicht schlecht. Das Angebot, eine Badehose anzuziehen und es seinem Bruder gleichzutun lehnt er dankend ab. Dann doch lieber eine Tasse guten Ostfriesen-Tee und Geburtstagskuchen im Garten genießen und mit der Familie über eine der spannendsten Sport-Diszplinen reden, die es in Kombination mit dem Reiten gibt. Christoph feiert heute seinen 16. Geburtstag und freut sich, ein bisschen Werbung für „seinen“ Sport zu machen, der in letzter Zeit immer mehr Zulauf bekommt. Obwohl der Schüler sich sehr für Leichathletik und alle Ballsportarten begeistert, ging es schon mit drei Jahren ab auf den Ponyrücken, genau wie bei seinen älteren Brüdern Thorsten (31), Lars (29) und Jan (24). Kein Wunder, denn der Opa ist nicht nur begeisterter Holsteiner-Züchter auf dem traditionsreichen Wetteringshof gewesen, sondern vermittelte seinen Enkeln auch die grundlegenden Reitkenntnisse. Christoph: „Mein Großvater war bei der Kavallerie. Es ging also schon ganz schön streng zu. Wir mussten auch mal mit der berühmten Gerte hinter dem Rücken reiten, aber es hat trotzdem auch Spaß gemacht.“ Schnell merkte Christoph, dass Springen sein „Ding“ ist und startete mit den ersten Ponys in E- und A-Wettbewerben. Im Schulsport war er schon immer einer der Besten. Mit 13 absolvierte der jüngste Brunk-Spross dann seinen ersten Vierkampf und holte ordentlich Punkte. Auf Bundesebene starten in dieser Disziplin die 12- bis 18jährigen (vor zwei Jahren war schon mit 16 Schluss) auf Großpferden in einem A-Stilspringen und einer A-Dressur mit einer vierköpfigen Mannschaft. Ordentlich Puste müssen Vierkämpfer für die 3000-Meter-Laufstrecke haben (Christoph: „Nach dem Laufen können einige schon nicht mehr.“). Geschwommen wird über die Strecke 50 Meter Freistil. Für die Reit-Disziplinen darf man nicht höher als LK 4 eingestuft sein. Das Spannende beim Reiten: Jede Mannschaft darf mit zwei eigenen Pferden an den Start gehen. Die restlichen Pferde werden jeweils aus anderen Mannschaften zugelost. Wer am besten mit fremden Pferden zurecht kommt, hat gute Siegchancen. Die Holsteiner wurden dieses Jahr mit der Mannschaft knapp Zweiter und hatten beim Pferdelos nicht so viel Glück. Egal, Christoph war sein Einzelsieg nicht zu nehmen: „Es fing schon super an mit einer 8,0 für Dressur. Das ist sonst nicht so meine Parade-Disziplin, aber mit meinem neuen Pferd Convention v. Cassini (8) hat das super geklappt. Er hat einfach eine klasse Ausstrahlung.“ Der brave Schimmel passt mit 1,76 Meter Stockmaß nicht nur größenmäßig zum 1,96 Meter großen Reiter – der Funke ist bei beiden übergesprungen: „Convention ist sehr cool und umgänglich, außerdem hat er viel Vermögen und ist eine echte Erscheinung.“ Beim Schwimmen erreichte Christoph die Höchstpunktzahl (variiert je nach Jahrgang/ Geschlecht) und auch beim Laufen standen 951 von 1000 möglichen Punkten auf dem Zettel. Und da Springen die Lieblingsdisziplin des ehemaligen Dressurpferdes Convention (ausgebildet bis Kl. M) geworden ist, lief es auch hier mit einer Wertnote von 8,5 wie geschmiert. Sein wöchentliches Trainingspensum schafft der Gymnasiast (9. Klasse) gut neben der Schule. Zweimal die Woche schwimmen, fast täglich laufen und reiten, dazu noch Treffen mit Kumpels zum Fußball- und Basketballspielen sind für „Super-Sportler“ Christoph, der auch Kreismeister im Hochsprung ist, überhaupt kein Problem. Und wenn er dann studiert („am liebsten Tiermedizin“) sattelt er einfach auf „Nur-Springreiten“ um. Bis dahin ist aber noch ein bisschen Zeit. Vor allen Dingen Zeit, um nächstes Jahr den Mannschafts-Sieg mit Holstein in Angriff zu nehmen. Das wird Christoph auch noch schaffen. Schließlich hat er drei Mädels mit im Team, die ihn garantiert beflügeln... Tina Pantel Steckbrief: Name: Christoph Brunk Geburtstag: 10.5.1988 (Stier) Größe/ Gewicht: 1,96 Meter/ 86 Kilo Lieblingsreiter: mein Bruder Lars, Ludger Beerbaum Lieblingsfarbe: blau Lieblingsessen: Lasagne Lieblingsschulfächer: Sport und Bio Musik: Charts Kino: Action/ Komödien, Herr der Ringe-Triologie TV: King of Queens



















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