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15.06.2018 bis 17.06.2018

Infopool: Aktuelle Informationen

Senioren-Wettbewerb 2005
14.11.2005

„Reitest Du noch, oder bist Du schon beim Senioren-Wettbewerb?“ durch diese provokative Frage des Reiterbunds-Vorsitzenden, Jürgen Sönnichsen, ließen sich die Teilnehmer des diesjährigen Senioren-Vergleichs Wettbewerb des Reiterbundes Nordfriesland nicht entmutigen. Alle Teilnehmer zeigten sich gutgelaunt, gepackt von Ehrgeiz und in reiterlicher Bestform. Reiter, Schlachtenbummler, Mannschaftsführer und Zuschauer erlebten eine Veranstaltung, die sich voller Überraschungen aus Spaß, Spiel und Spannung präsentierte. Seit zwölf Jahren ist diese Veranstaltung das Highlight für Nordfrieslands Reiter , die mindestens dreißig Jahre in den Sattel bringen! Vorjahres-Sieger RV Stadum war für die Ausrichtung verantwortlich, als Austragungsort diente die Reitanlage in Leck. Es siegte die Mannschaft „Beinhart“ des RV Obere Arlau/Behrendorf. Der Vorsitzende, Helmut Bohm, stellte das Team persönlich vor. Zu der siegreichen Mannschaft gehören Fedder Feddersen, Thomas Petersen, Klaus Thun und Christian Thoroe . Reiterbundsvorsitzender Jürgen Sönnichsen konnte 26 Mannschaften, je vier Reiter und einen Mannschaftsführer, begrüßen. „Spaß und Freude stehen im Vordergrund dieses Wettkampfes, außerdem soll die Veranstaltung eine Anerkennung für das geleistete Ehrenamt sein,“ so erklärte Jürgen Sönnichsen den Sinn dieser Veranstaltung. . Begonnen hatte alles mit einem gut besuchten Reiterball in Gasthof Enge-Sande am Tag zuvor. Doch vor dem Feiern stand die Arbeit. Jede Mannschaft hatte Geschicklichkeitsspiele zu absolvieren, um hier Punkte zu sammeln. Am frühen Samstag-Morgen wurde es in der Lecker Reithalle Ernst. Die Füße der Reiter hatten sich vom Tanzen erholt, und die herausgeputzten Pferde wurden gesattelt. Oft sind Mütter und Väter das ganze Jahr hindurch Pferdepfleger , liebevolle TT’s (Turnier-Trottel)für ihre Kinder. Bei dieser Veranstaltung war es oft umgekehrt. Einige recht erfolgreiche junge Amazonen brachten es übers Herz die geliebten Vierbeiner ihren Väter für diesen Wettkampf zur Verfügung zu stellen und verfolgten gespannt den Wettkampf. Unter den strengen Augen der beiden langjährigen Richter Kurt Carstensen und Hans-Rudolf Lübcker wurden zunächst die reiterlichen Leistungen in einer Mannschafts-Dressur bewertet. Nach dieser Teilprüfung begann bereits das Rechnen. „Wie hoch ist unser Punktekonto“? Doch es folgte das Ringstechen. „Wer hat die sicherste Hand?“ Jeweils zwei Reiter einer Mannschaft zeigten ihre Treffsicherheit am „Galgen“ und eifrig zählten auch die Zuschauer die Ringe. Vor dem alles entscheidenden Springen der Kl. E stand fest, dass die Mannschaft „Beinhart“ aus Behrendorf mit knapper Punktzahl führte, dicht im Nacken die „Buddelrieders“ aus Leck. Jeder Ritt wurde fachkundig und zur Freude der vielen Zuschauer vom Reiterbundsvorsitzenden humorvoll kommentiert. Die eine oder andere Mannschaft arbeitete sich mühselig Sprung für Sprung , weiter nach vorne. Andere fielen durch eine Verweigerung oder einen fallenden Klotz weit zurück. Doch die beiden Favoriten sorgten für keine Überraschungen. Sie meisterten den Parcours jeweils fehlerfrei. Es herrschte eine Bombenstimmung in der Lecker Reithalle. Die lauten Anfeuerungsrufe und der Beifall waren außerhalb der Reithalle zu hören. Das „Gänsehaut-Feeling“ hätte selbst in der Holstenhalle in Neumünster beim Abschlussspringen der Kl. S nicht größer sein können. Die Springreiter der siegenden Mannschaft „Beinhart“ ließen sich mit ihren Holsteiner-Pferden tüchtig feiern. Bei einer Ehrenrunde im rasanten Galopp zogen Christian Thoroe und Klaus Thun zum Gruß ihre Kappe und genossen sichtlich die Sympathien der vielen Zuschauer. Bei der sich anschließenden Siegerehrung ohne Pferde stellten sie sich gern auf’s Treppchen. Auf Rang zwei rangierten die „Buddelrieder“ vom RV Südtonern Leck, dichtgefolgt von den „Knoll-Nasen“ des Reitervereins Stadum auf Platz drei.. Der Sonder-Preis an die älteste Mannschaft ging an das Team „Nordseewellen“, sie landeten auf Platz 26. Mit großem Beifall der Zuschauer bedacht wurde der Ritt von Dagmar Schmidt mit „Nobby“ von den „Lecker Deerns“. Ihre Mannschaftskollegin hatte sich in der Abreitehalle an der Hand verletzt und war nicht in Lage die Zügel zu führen. So stand Dagmar Schmidt allein vor der Aufgabe den Springparcours zu bewältigen. Dies gelang Pferd und Reiter, das Paar bewältigte zweimal bravourös und ohne Fehler den Springparcours. Mit einer feierlichen Zeremonie ging ein wunderschöner Wettkampf mit dem entsprechenden Dank aller Aktiven an den Reiterbunds-Vorsitzenden und den vielen Helfern zu Ende.



















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